Donnerstag, 3. April 2008

Vorgeschichte

Vorgeschichte 2007/2008, verfaßt am 4.3.08

Eigentlich ist der Panda ein klassischer Ebay-Fehlkauf gewesen. Aus einer Laune heraus, spät in der Nacht ersteigert, 256 Euro, abholbar in Osttirol. Von Wien über 450 km weit entfernt. Kein Pickerl, keine Extras, aber reichlich Rost vorhanden. Bei der Heimfahrt gleich einmal bei Amstetten den Auspuff verloren, in einer Werkstätte schweißen lassen. Zuhause genaue Inspektion, Schweller im A...., Rostlöcher im Kofferraum, Bodenplatte perforiert, Kotflügel zugepickt mit Kraftklebeband.

Also erst mal Grundreinigen, Aufpolieren der nicht verrosteten Karosserieteile, Innenreinigung, hey, die Sitze sind grau, nicht schwarz, der Vorbesitzer hat nachweislich drei Hunde im Laufe der Jahre gehabt. (Anhand der Hundshaare auf dem Beifahrersitz. )

Die nächsten Schritte eingeleitet: Radaufhängung bei einem Freund schweißen lassen, damit mir das Rad nicht um die Ohren fliegt. Danach die ersten Tuningmaßnahmen: 15" Stahlräder von einem Barchetta gekauft, mit Hinterradbereifung vom Smart versehen, raufgeschraubt. Hat eh kein Pickerl, also was solls. Einen Folgekrümmer vom Abarth besorgt, aber noch nicht eingebaut, neuen Zündverteiler mit Finger und neuen Luftfilter eingebaut, Luftfilterdeckel entrostet, Armaturenverkleidung abgebaut und grundgereinigt (ist doch braun, habe ich mir doch gedacht.

Fahrerlebnis: Wenn man moderen Autos gewohnt ist, ist der Panda Kulturschock pur. Blattfedern hinten, Lager haben alle ein Spiel, es dröhnt, ist laut, wackelt und prellt. Platz ist Mangelware, zumindest bei 1,93 und über 100 kg. Allerdings: es fährt, im Wald und Wiese kommt man fast überrall hin, das kleine Auto und der kleine Motor sind echt tapfer.


Ziel: Ich weiß nicht warum, aber der Panda liegt mir am Herzen. Es ist jetzt noch eine Frage der Zeit und auch der Finanzen, aber er wird Auferstehen. In Dunkelblau-Metallic, gestärkt mit ca. 60 PS (Statt 50), neuem Fahrwerk (gestärkt), und Recarositze (sind schon zu Hause), wird er mich tragen in die Weiten der Welt. Optimales Einsatzgebiet wäre die Rally London-Mongolei, aber erst 2009, Juli heuer ist einfach zu kurz von der Vorbereitung her (vor allem für die mentale Vorbereitung meiner Frau - du Schatzi, ich fahr mal kurz in die Mongolei, komm in zwei Wochen wieder zurück, oder auch nicht.) Inspiriert hat mich übrigens der Blog

http://the90degreesproject.blogspot.com/2007/10/1-tag-montag-3-september-2007.html

ziemlich lesenswert. Mal sehen, wie es weiter geht.